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Aktuelles · 5. Juni 2026

Von Catia V5 zu V6: Warum der Wandel vom Kunden ausgeht

Bei SGS treffen wir technische Entscheidungen nicht aus Prinzip, sondern aus Verantwortung gegenüber unseren Projekten und den Menschen, mit denen wir arbeiten. Der schrittweise Wechsel von Catia V5 auf Catia V6 ist dafür ein gutes Beispiel. Denn ehrlicherweise war es nicht unser eigener Antrieb, der diesen Schritt ausgelöst hat, sondern die Anforderungen unserer Kunden.

Eine bewährte Basis, die funktioniert

Catia V5 ist seit vielen Jahren das Rückgrat unserer Konstruktions- und Entwicklungsarbeit. Unsere Teams beherrschen die Software bis ins Detail, die Prozesse sind eingespielt, die Ergebnisse stimmen. Aus rein interner Sicht gäbe es kaum einen Grund, an einem System zu rütteln, das verlässlich liefert. Stabilität ist im Engineering kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für Qualität und Termintreue.

Genau deshalb haben wir den Umstieg lange nicht aktiv vorangetrieben. Wer ein funktionierendes Setup hat, ändert es nicht ohne triftigen Grund.

Der Anstoß kommt von außen

Dieser Grund kam von unseren Kunden. Immer mehr Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, setzen auf Catia V6 und die durchgängige 3DEXPERIENCE-Plattform. Sie schätzen das gemeinsame Datenmodell, die engere Verzahnung von Konstruktion, Simulation und Datenmanagement sowie die durchgängige Zusammenarbeit über alle Projektbeteiligten hinweg.

Wenn unsere Kunden ihre Entwicklungsumgebung in diese Richtung weiterentwickeln, ist es unsere Aufgabe, mitzugehen. Reibungslose Zusammenarbeit entsteht dort, wo alle Beteiligten auf denselben Werkzeugen und derselben Datenbasis arbeiten. Unterschiedliche Systeme bedeuten Schnittstellen, und Schnittstellen bedeuten Aufwand, Übersetzungsfehler und Reibungsverluste. Genau das wollen wir unseren Kunden ersparen.

Kein Selbstzweck, sondern Kundennutzen

Für uns geht es beim Wechsel auf V6 nicht darum, der neuesten Technologie hinterherzulaufen. Es geht um etwas Konkreteres: die Qualität der Zusammenarbeit. Wenn wir in derselben Umgebung arbeiten wie unsere Kunden, profitieren beide Seiten. Daten lassen sich direkt austauschen, Änderungen sind sofort nachvollziehbar, und Abstimmungen werden schneller und sicherer.

Der Mehrwert entsteht also nicht durch die Software an sich, sondern durch das, was sie für die gemeinsame Projektarbeit ermöglicht. Diese Haltung prägt unsere Entscheidungen: Technologie ist Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck.

Ein bewusster Übergang, Schritt für Schritt

Einen so zentralen Bestandteil unserer Arbeit tauscht man nicht über Nacht aus. Deshalb gestalten wir den Umstieg bewusst als geordneten Übergang statt als harten Schnitt. V5 und V6 laufen bei uns parallel, während wir unsere Teams gezielt weiterqualifizieren und Projekt für Projekt in die neue Umgebung überführen.

Dieses Vorgehen hat einen klaren Vorteil: Wir bauen Know-how systematisch auf, ohne laufende Projekte zu gefährden. Unsere Kunden merken im Tagesgeschäft keinen Bruch, die gewohnte Qualität bleibt erhalten, und gleichzeitig wachsen wir Stück für Stück in die Plattform hinein, die in Zukunft Standard sein wird.

Fazit

Manchmal ist die beste Entscheidung nicht die, die man aus eigenem Antrieb trifft, sondern die, die den Kunden weiterbringt. Der Wechsel von Catia V5 auf V6 ist für uns genau das: ein Schritt, den wir gehen, weil er die Zusammenarbeit mit unseren Kunden einfacher, schneller und zukunftssicher macht. Und das ist am Ende der beste Grund, den es gibt.

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