SGS
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Aktuelles · 8. Mai 2026

06:00 bis 18:00 – Wie unsere Erreichbarkeit Sourcing-Projekte schneller und sicherer macht

Wer Bauteile aus Asien beschafft und gleichzeitig europäische OEMs bedient, arbeitet in zwei Welten. Unterschiedliche Zeitzonen, unterschiedliche Arbeitskulturen, unterschiedliche Erwartungen an Reaktionszeiten. Die Frage ist nicht, ob dabei Reibungsverluste entstehen – sondern wie man sie minimiert.

Bei SGS starten wir unseren Tag um 06:00 Uhr morgens. Dann ist es in Shanghai 12:00 Uhr mittags, in Ningbo gerade Mittagspause, in Shenzhen laufen die Nachmittagsschichten an. Wir sind da, wenn unsere Lieferanten da sind. Und wir sind noch da, wenn unsere europäischen Kunden am späten Nachmittag ihre letzten Abstimmungen machen. Zwölf Stunden, die zwei Kontinente verbinden – und die in der Praxis über Tage und Wochen Vorsprung entscheiden.

Was das konkret für den Sourcing-Prozess bedeutet

Automotive Sourcing ist kein Vorgang, den man einmal anstößt und dann abwartet. Von der ersten Lieferantenanfrage bis zum freigegebenen Bauteil laufen dutzende Abstimmungsschleifen: technische Klärungen, Werkzeugfreigaben, Materialspezifikationen, Bemusterungsberichte, Preisverhandlungen. Jede einzelne davon braucht Kommunikation – und jede verlorene Runde kostet mindestens einen Tag.

Wenn wir morgens um 06:30 mit dem Werkzeugbauer in China die letzten Korrekturen an der Bauteilgeometrie abstimmen, hat unser Kunde in Deutschland die aktualisierte Zeichnung auf dem Tisch, bevor sein eigener Arbeitstag richtig angefangen hat. Klingt nach einem kleinen Vorteil – aber über einen Beschaffungszyklus von drei bis sechs Monaten summieren sich solche Zeitgewinne enorm.

Das Gleiche gilt für Preisverhandlungen. Wer schon mal versucht hat, mit einem chinesischen Lieferanten über E-Mail einen Zielpreis zu verhandeln, weiß: Das zieht sich. Wir führen diese Gespräche direkt, in Echtzeit, während der Lieferant noch am Schreibtisch sitzt. Das beschleunigt nicht nur den Prozess – es vermeidet auch Missverständnisse, die bei asynchroner Kommunikation fast unvermeidlich sind.

Projektmanagement über Zeitzonen hinweg

In der Automobilentwicklung hängt alles am Timing. Werkzeugbau, Bemusterung, Freigabe, Serienanlauf – jeder Meilenstein hat ein Datum, und Verzögerungen an einer Stelle ziehen den gesamten Projektplan nach sich. Als Projektmanagement-Dienstleister ist es unser Job, dafür zu sorgen, dass diese Kette nicht reißt.

Das funktioniert nur, wenn man die Informationen in Echtzeit hat. Nicht den Status von gestern, nicht das Update, das morgen früh kommt – sondern den Stand jetzt. Wenn ein Werkzeug in China in der Abnahme ist, wollen wir am selben Tag wissen, ob die Maße stimmen oder ob nachgearbeitet werden muss. Wenn eine Bemusterung verschoben wird, muss das sofort in den Projektplan einfließen – nicht erst, wenn der europäische Kunde zwei Tage später nachfragt.

Unsere Arbeitszeiten sind genau darauf ausgelegt. Vormittags koordinieren wir mit Asien: Werkzeugstatus, Produktionsfreigaben, Logistikabstimmungen, Qualitätsthemen. Nachmittags berichten wir an unsere europäischen Kunden: Projektstand, offene Punkte, nächste Schritte. Der Kunde hat immer einen aktuellen Überblick – ohne selbst mitten in der Nacht E-Mails schreiben zu müssen.

Wenn es im Projekt eng wird

Jeder, der Automotive-Projekte kennt, weiß: Es läuft nicht immer nach Plan. Ein Werkzeug hat Maßabweichungen. Eine Materialcharge fällt durch die Prüfung. Ein Lieferant meldet plötzlich Kapazitätsengpässe. In solchen Situationen entscheiden Stunden darüber, ob ein SOP-Termin gehalten wird oder nicht.

Genau hier macht unsere Erreichbarkeit den Unterschied. Wenn morgens um 07:00 ein Problem aus China gemeldet wird, sitzen wir nicht erst um 09:00 in einem internen Meeting, um zu besprechen, was zu tun ist. Wir sind bereits im Gespräch mit dem Lieferanten, klären die Ursache, organisieren Nacharbeit oder alternative Lösungen – und informieren den Kunden, bevor er das Problem überhaupt auf dem Radar hat.

Das ist kein Zufall und kein Einzelfall. Das ist Teil unseres Arbeitsmodells. Wir haben uns bewusst so aufgestellt, weil wir aus Erfahrung wissen: Im Automotive-Projektmanagement gewinnt nicht der, der die schönsten Reports schreibt. Sondern der, der Probleme löst, bevor sie eskalieren.

Sourcing und Projektmanagement gehören zusammen

Bei SGS trennen wir Sourcing und Projektmanagement nicht voneinander. Wer die Bauteile beschafft, muss auch den Überblick über Termine, Qualität und Kosten behalten. Und wer das Projekt steuert, muss wissen, was beim Lieferanten gerade passiert – nicht aus zweiter Hand, sondern direkt.

Unsere Erreichbarkeit von 06:00 bis 18:00 ist kein Marketingversprechen. Sie ist die Grundlage dafür, dass wir beides leisten können: strategisches Sourcing mit Lieferanten in Asien und Europa, und operatives Projektmanagement, das Zeitpläne einhält und Risiken frühzeitig erkennt.

Für unsere Kunden heißt das: ein Ansprechpartner, der beide Seiten kennt. Kürzere Entscheidungswege. Weniger Leerlauf. Und die Sicherheit, dass jemand den Überblick behält – auch wenn es zwischen den Zeitzonen mal hektisch wird.

Sie planen ein Sourcing-Projekt oder suchen Unterstützung im Automotive-Projektmanagement? Sprechen Sie uns an – wir sind erreichbar, wenn es darauf ankommt.

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